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Bibliotheken und Corona

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen und der von der österreichischen Bundesregierung in Kraft gesetzten Maßnahmen zu einer Reduktion der weiteren Verbreitung einer COVID-19-Infektion setzt der Büchereiverband Österreichs Maßnahmen und spricht Empfehlungen für seine Mitgliedsbibliotheken aus. Lesen Sie bitte bis zum Ende der Seite, um alle Updates zu sehen (Letztes Update 06.05.2021)

AKTUELLE MAßNAHMEN

  • Bibliotheken in allen Bundesländern dürfen geöffnet haben.
  • Bibliotheken in Vorarlberg dürfen Veranstaltungen bis maximal 100 Personen durchführen. Die genauen Bedingungen, unter denen dies möglich ist, entnehmen Sie bitte dem § 24 Sonderbestimmungen für das Land Vorarlberg, Absatz 5 der 4. COVID-19-Schutzmaßnahmenverordnung (Regeln für Testungen, Abstände, Präventionskonzepte etc.). Hier finden Sie das Präventionskonzept für Veranstaltungen von Oktober 2020, das Sie zur Orientierung verwenden können.
  • Im Zuge der Öffnungen gelten folgende Schutzmaßnahmen:
    • Mindestabstand von 2 Metern. Der Mindestabstand gilt nicht nur für den Kundenkontakt, sondern auch am Arbeitsplatz. (Ausnahme: Personen desselben Haushalts)
    • 20 Quadratmeter pro Kundin/Kunde: Gezählt wird die Größe des Kundenbereichs. Ist die Bibliothek kleiner, darf immer nur eine Kundin/ein Kunde die Bibliothek betreten. Kinder sind ebenfalls zu zählen. Bibliothekspersonal ist nicht miteinzurechnen.
    • FFP2-Masken-Tragepflicht (FFP2-Masken ab 14 Jahren, Mund-Nasen-Schutz ab 6 Jahren)
    • Die Bibliotheken öffnen unter mit dem Einzelhandel vergleichbaren Bedingungen, weshalb eine Öffnung von 06:00 bis 19:00 möglich ist (regionale Abweichungen aufgrund von Lockdowns möglich).

Aktuelle Verordnungen und Maßnahmen finden Sie auf der Website des Sozialministeriums.

Weitere Hinweise und Empfehlungen zur Öffnung der Bibliotheken:

  • Lesesäle und Arbeitsplätze dürfen geöffnet werden. Der BVÖ empfiehlt aufgrund der derzeitigen Infektionslage, darauf zu verzichten.
  • Sie müssen die Einhaltung des Mindestabstandes nicht kontrollieren. Wenn Ihnen auffällt, dass der Mindestabstand nicht eingehalten wird, sind Sie dazu angehalten, die KundInnen darauf hinzuweisen.
  • Es muss kein Präventionskonzept erstellt werden (Ausnahme: Veranstaltungen (bis 19.5. nur in Vorarlberg möglich)).

GEPLANTE MAßNAHMEN AB 19. MAI

Die Bundesregierung hat angekündigt, dass ab 19. Mai Veranstaltungen unter untenstehenden Bedingungen möglich sein sollen.

  • FFP2-Maske
  • Zutrittstests *
  • Registrierungspflicht
  • 2m Abstand außerhalb des zugewiesenen Sitzplatzes
  • Ein freier Sitzplatz zwischen Besuchergruppen
  • Veranstaltungen ab 11 Personen sind anzeigenpflichtig, ab 51 Personen ist eine Bewilligung durch die Gesundheitsbehörde notwendig. Die Anzeige bei der örtlich zuständigen Bezirksverwaltungsbehörde
  • VeranstalterInnen benötigen ein Präventionskonzept und einen Covid-Beauftragten
     
  • Obergrenzen mit zugewiesenen Sitzplätzen: indoor max. 1.500, outdoor 3.000 Personen
  • Veranstaltungsorte mit fixen Sitzplätzen dürfen zu maximal 50 % ausgelastet werden
  • Obergrenze Veranstaltungen ohne zugewiesene Sitzplätze: 50 Personen (indoor und outdoor)
     
  • Ausschank und Konsumation von Speisen und Getränken ist nur bei Veranstaltungen mit zugewiesenen Sitzplätzen möglich (Gastro-Regeln beachten)
  • Sperrstunde: 22 Uhr

* Entsprechend der aktuellen Regelungen in Vorarlberg sind die folgenden Testnachweise möglich: Selbsttest mit digitaler Lösung: 24h, Antigentest: 48h, PCR-Test: 72h. Personen, die mit Sars-Cov-2 infiziert waren, sind ab dem Zeitpunkt der Genesung ein halbes Jahr lang von der Testpflicht befreit. Sobald die entsprechende Rechtsgrundlage geschaffen ist, werden auch geimpfte Menschen von der Testpflicht ausgenommen sein. Dies gilt ein Jahr lang ab Tag 22 nach der Erstimpfung. Die Betreiberinnen/die Betreiber müssen die Kontrolle der Testnachweise durchführen.

Da die Verordnung noch nicht vorliegt, sind derzeit leider keine näheren Details bekannt. Folgende Fragen sind bereits an uns herangetragen worden, um deren Klärung wir bemüht sind, sobald der Verordnungstext vorliegt.

  • Wie muss das Präventionskonzept aussehen?
  • Müssen Covid-Beauftragte einen Kurs absolvieren oder können Covid-Beauftragte einfach ernannt werden?
  • Fallen Flohmärkte unter die Veranstaltungsregelungen?
  • Gilt die Zutrittstestpflicht für Kinder (wenn ja, ab welchem Alter)? / Gilt sie für Gruppenbesuche (Kindergarten, Schule)?
  • Dürfen Kaffeeautomaten/Kaffeeecken in Betrieb sein und wenn ja, gelten die Gastro-Richtlinien (Zutrittstest, Registrierung, zugewiesener Sitzplatz)?

Wir halten Sie auf dem Laufenden. Weitere Informationen finden Sie auf der Website des Sozialministeriums.

TESTUNGEN

  • BibliothekarInnen mit Kundenkontakt dürfen den Arbeitsort nur betreten, wenn spätestens alle sieben Tage ein Antigen-Test auf SARS-CoV-2 oder ein molekularbiologischer Test auf SARS-CoV-2, durchgeführt wird, dessen Ergebnis negativ ist. Kommt der Arbeitnehmer dieser Verpflichtung nicht nach und kann dieser Nachweis nicht vorgewiesen werden, ist bei Kundenkontakt [...] eine Atemschutzmaske der Schutzklasse FFP2 (FFP2-Maske) ohne Ausatemventil oder eine Maske mit mindestens gleichwertig genormtem Standard zu tragen. Der Nachweis über einen negativen Antigen-Test auf SARS-CoV-2 oder einen negativen molekularbiologischen Test auf SARS-CoV-2 ist gegenüber dem Arbeitgeber vorzuweisen und für die Dauer von sieben Tagen bereitzuhalten.
  • Für BibliothekarInnen, die in den letzten sieben Tagen negativ getestet wurden, gilt, dass ein einfacher Mund-Nasen-Schutz getragen werden muss.
  • Die Testpflicht (bzw. die FFP2-Masken-Tragepflicht, wenn kein Testergebnis vorliegt) gilt auch für ehrenamtliche BibliothekarInnen, wenn Sie Kundenkontakt haben.
  • Es sind nur Nachweise von zum Testen befugten Stellen gültig (keine Selbsttests).
  • Ausnahme von den Testungen: Wer an SARS-CoV-2 erkrankt und bereits genesen ist, kann für sechs Monate eine ärztliche Bestätigung oder einen Nachweis über neutralisierende Antikörper statt eines Tests vorlegen.

Nähere Informationen finden Sie auf der Website des Sozialministeriums.

Wenn Sie Fragen haben, steht Ihnen Martina Stadler unter stadler@bvoe.at oder 01/4069722-25 zur Verfügung.

 

WEITERE RELEVANTE INFORMATIONEN

  • Alle Informationen zum Thema Umgang mit und Hygienemaßnahmen für retournierte Medien finden Sie HIER
     
  • NPO-Unterstützungsfonds

    Non-Profit-Organisationen (NPO) können Förderungen aus dem NPO-Unterstützungsfonds der Regierung beantragen. Die NPO-Unterstützung für Vereine wird bis Ende Juni verlängert. Die Antragsstellung für erstes Halbjahr ab Anfang Juli möglich.
    Besonders für Bibliotheken, die sich in Trägerschaft einer Pfarre oder eines Vereins befinden und wirtschaftliche Beeinträchtigungen durch die Corona-Krise hatten, kann es lohnenswert sein, die Ansprüche prüfen zu lassen. Bibliotheken, die von Gemeinde, Ländern oder Bund getragen werden, sind von der Förderung ausgenommen, da diese Träger nicht gemeinnützig arbeiten. Details zu den Voraussetzungen und Höhe der Förderung finden Sie unter npo-fonds.at.

  • Entschädigung für JahreskartenbesitzerInnen
    Bibliotheken, die Jahreskarten anbieten, können in Absprache mit dem Träger die Jahreskarten um die Anzahl an Wochen verlängern, in der die LeserInnen aufgrund der Sperre das Bibliotheksangebot nicht nutzen konnten.

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