"Österreich darf nicht sitzenbleiben" – mit diesem Slogan machte das überparteiliche "Volksbegehren Bildungsinitiative" auf Missstände im österreichischen Bildungssystem aufmerksam. Von 3. bis 10. November heißt es nun "Aufstehen und Hingehen!" und ein sichtbares Zeichen für eine neue Bildungskultur zu setzen.
Büchereiverband Österreichs unterstützt überparteiliches "Volksbegehren Bildungsinitiative"
Bildung bestimmt die Zukunft jedes/jeder Einzelnen, somit der Gesellschaft insgesamt und ihres wirtschaftlichen Wohlstandes. Wir sind ein Land ohne Rohstoffe, die Fähigkeiten unserer Jugend sind eine wichtige Voraussetzung für unsere Zukunft. Diese bestmöglich durch Bildung zu entwickeln, ist auch Ausdruck von Generationengerechtigkeit.
Bibliotheken sind eine der ganz wesentlichen Einrichtungen für das Lebenslange Lernen. Das "Volksbegehren Bildungsinitiative" fordert unter anderem für das Lebenslange Lernen (Erwachsenenbildung) eine Erhöhung der staatlichen Mittel auf 40 % der Aufwendungen für die Erstausbildung bis zum Jahr 2020.
Im Zentrum des Papiers steht weiters die Forderung nach einem fairen, effizienten und weltoffenen Bildungssystem für Österreich, das hochwertige gemeinsame Schul- und ganztägige Bildungseinrichtungen ohne parteipolitische Einflussnahme sowie eine universitär-akademische Ausbildung aller Pädagoginnen und Pädagogen vorsieht.
Der Büchereiverband Österreichs begrüßt diese Initiative und unterstützt das überparteiliche "Volksbegehren Bildungsinitiative".
Eintragungswoche 3.–10. November 2011
Der Eintragungszeitraum für das Bildungsvolksbegehren ist vom 3. bis10. November in ihrem Gemeindeamt oder Magistrat.
Stimmberechtigt ist, wer am letzten Tag des Eintragungszeitraumes (10. November 2011) das 16. Lebensjahr vollendet hat und in einer Gemeinde des österreichischen Bundesgebietes seinen/ihren Hauptwohnsitz hat. Damit ein Volksbegehren dem Nationalrat zur Behandlung weitergeleitet werden kann, sind 100.000 Unterschriften (inklusive allfälliger Unterstützungserklärungen) erforderlich.
Allfällige Fragen zur Abgabe von Unterstützungserklärungen und zum Volksbegehren selbst finden Sie auf der Homepage des "Volksbegehrens Bildungsinitiative" unter www.nichtsitzenbleiben.at.
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