Gesamtergebnisse 2011
1473 Öffentliche Bibliotheken und 599 Schulbibliotheken haben ihre Statistikbögen an den Büchereiverband Österreichs gesendet. Damit wird der Bereich der Öffentlichen Bibliotheken umfassend dokumentiert, während man auf dem Gebiet der Schulbibliotheken nicht von einer vollständigen Erfassung sprechen kann. Infolgedessen weisen wir zwar die Gesamtzahlen der registrierten Schulbibliotheken aus, Detailuntersuchungen und Tiefenergebnisse liefern wir aber nur zum Bereich der Öffentlichen Bibliotheken.
Insgesamt haben 2072 Öffentliche Bibliotheken und Schulbibliotheken ihre Statistikdaten 2011 an den Büchereiverband Österreichs geliefert, das sind um 5 weniger als im Vorjahr. Im Jahr 2010 haben 598 Schulbüchereien bis zum Statistiklauf eine Jahresstatistik abgegeben, 2011 waren es 599.
Die Gesamtzahlen sind 2011 sowohl bei den Medien als auch bei den BenutzerInnen, Entlehnungen und BesucherInnen gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Betrachtet man die Statistikzahlen der Öffentlichen Bibliotheken allein, zeigt sich, dass sie ebenfalls in all diesen Punkten zugenommen haben. Die Anzahl der Öffentlichen Büchereien hat sich um 6 verringert.
Öffentliche Bibliotheken legen zu
Trotz schwieriger Rahmenbedingungen haben die Öffentlichen Bibliotheken ihre Leistungszahlen steigern können. 10.624.472 Medien standen in den erfassten Öffentlichen Bibliotheken 996.540 eingeschriebenen BenutzerInnen zur Verfügung. Der Medienbestand konnte um 0,2 % gesteigert werden, die Benutzerzahlen um 6,8 % und die Zahl der BesucherInnen stieg um 6,5 % auf 9.753.414 an. Bei den Entlehnungen erreichten die Öffentlichen Bibliotheken mit 21.010.783 ein Plus von 3,5 % zum Vorjahr.
Auch die große Veranstaltungstätigkeit der Büchereien spiegelt sich in der Statistik wieder: 2011 wurden bei 35.614 Büchereiveranstaltungen 962.709 TeilnehmerInnen gezählt. Einen hohen Anteil daran haben Gruppenführungen: Sie machen mit 21.975 fast drei Viertel der Veranstaltungen aus und sind ein Zeichen für die aktive Zusammenarbeit der Büchereien mit Kindergärten und Schulen zur Leseförderung.
Einmal mehr zeigt sich: Ohne das Netz der Öffentlichen Bibliotheken wäre eine flächendeckende Versorgung mit Literatur in Österreich nicht möglich. Keine andere außerschulische Bildungseinrichtung erreicht derart viele Menschen in Österreich.
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